Mit Olena Tokman wechselt eine erfahrene Partnerin von Linklaters in die Frankfurter Niederlassung von McDermott Will & Schulte. Die Verstärkung passt zum globalen Wachstumskurs der Sozietät im Investmentfondsbereich.
Bevor sich Tokman im August in die Frankfurter Räume von McDermott begibt, hat sie bereits eine Reihe namhafter Stationen hinter sich. Bei Hogan Lovells und Shearman & Sterling sammelte sie früh Erfahrung in der Großkanzleiwelt. Anschließend wechselte sie auf die Seite der Mandanten und übernahm die Leitung der Rechtsabteilung bei Patrizia, einer der bekannteren deutschen Kapitalverwaltungsgesellschaften. Anfang 2019 kehrte sie wieder in die Anwaltschaft zurück, und zwar zu Linklaters. Dort folgte vor gut zwei Jahren der Aufstieg zur Partnerin.
Wer Tokman bucht, sucht meist Rat in einem Bereich, der für die Finanzwelt ein zentrales Geschäft ist. Ihre Beratung richtet sich an Investoren, Asset Manager und Sponsoren, die in Investmentfonds oder andere regulierte Anlageformen investieren wollen. Inhaltlich geht es darum, solche Vehikel zu strukturieren, an den Start zu bringen und schließlich am Markt zu platzieren. Ihre Schwerpunkte liegen bei Private Equity, Private Debt sowie bei Anlageformen rund um Immobilien und Infrastruktur. Eine Mischung also, die zu den am stärksten wachsenden Segmenten im institutionellen Kapitalanlagengeschäft zählt.
McDermott Will & Schulte bringt seine Investmentfondspraxis weltweit auf rund 150 Berufsträger. Dass diese Mannschaft eine ungewöhnliche Größe hat, geht maßgeblich auf den im Vorjahr abgeschlossenen Zusammenschluss mit der amerikanischen Adresse Schulte Roth & Zabel zurück. Damit hat sich die Sozietät in einem Segment positioniert, in dem viele Konkurrenten bislang nicht auf dieselbe Breite zugreifen können.
Tokmans Wechsel reiht sich in eine breitere Bewegung. Im Bereich Banking & Finance konnte McDermott zuletzt Oliver Sutter von Norton Rose Fulbright gewinnen. Beide Personalentscheidungen zeigen, in welche Richtung die Häuser an deutschen Standorten steuern. Wer institutionelle Investoren langfristig binden möchte, braucht Beraterinnen und Berater, die juristische Tiefe mit der Sprache von Kapitalverwaltungsgesellschaften verbinden können. Genau dieses Profil bringt der neueste Frankfurter Zugang aus eigener Erfahrung mit.




