McMakler schließt die CFO-Lücke und zieht Finance zentral

blog main image
February 4, 2026
06.02.2026
2 Minuten Lesezeit

Nach einem Jahr ohne Finanzchef übernimmt Andreas Stolpe das CFO-Amt bei McMakler. Die Mandatsbeschreibung deutet auf einen klaren Fokus auf Finanzplanung, Treasury und Corporate Finance als Hebel für die nächste Wachstumsphase.

McMakler besetzt CFO-Posten mit Andreas Stolpe

Andreas Stolpe hat zum Jahresanfang das CFO-Amt übernommen, nachdem der Posten bei McMakler ein Jahr lang unbesetzt war. Er soll zentrale Funktionen wie Finanzplanung und -analyse, Liquiditätssteuerung, Rechnungswesen sowie Unternehmensfinanzierung verantworten und die Finanzorganisation gezielt optimieren. Damit rückt das Unternehmen die Steuerungsarchitektur in den Mittelpunkt, in einem Marktumfeld, das höhere Anforderungen an Transparenz, Liquidität und Ergebnisqualität stellt. Für die Unternehmensführung ist der CFO-Neuzugang auch ein Signal an Finanzierer und Geschäftspartner, dass Führungs- und Kontrollstrukturen sowie das Reporting wieder durchgängig auf Vorstandsebene verankert sind. Ob daraus kurzfristig Effekte auf Wachstum und strategische Entwicklung entstehen, wird sich an Prioritäten wie Prozessstandardisierung und Kapitaldisziplin zeigen.

Immobilienerfahrung als Brücke zwischen Betrieb und Finanzierung

Stolpe war bereits vor seinem Wechsel in der Immobilienwirtschaft tätig und trat im Juni 2022 als Finanzchef in das Berliner Immobilienunternehmen Ziegert ein, wo er knapp vier Jahre lang tätig war. Parallel war er Managing Director Investment bei Incept, der Investitionssparte von Ziegert, und verbindet damit operative Finanzführung mit Investment Perspektive. Für McMakler ist dieses Profil relevant, weil Finanzplanung, Liquiditätssteuerung und Unternehmensfinanzierung in Immobilienmodellen eng mit Marktschwankungen und Finanzierungskonditionen verzahnt sind. Damit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass die Finanzorganisation nicht nur verwaltet, sondern aktiv die strategische Entwicklung unterstützt, etwa über KPI-Setups, Liquiditätsmanagement und belastbare Szenarioplanung. Entscheidend wird sein, wie schnell die neue Struktur in die Linienorganisation greift und ob sie die angekündigte Wachstumsagenda messbar unterlegt.