Mutares hat 2025 seinen Konzernumsatz auf 6,5 Mrd. Euro gesteigert, den Nettogewinn auf 130 Mio. Euro erhöht und setzt sich ambitionierte Mittelfristziele: Bis 2030 soll der Konzernumsatz jährlich um mindestens 25 Prozent wachsen.
Mutares SE & Co. KGaA hat im Geschäftsjahr 2025 einen Konzernumsatz von 6,5 Mrd. Euro erzielt, gegenüber 5,3 Mrd. Euro im Vorjahr. Das Mutares-Holding-Nettoergebnis stieg auf 130,4 Mio. Euro (Vorjahr: 108,3 Mio. Euro), maßgeblich beeinflusst durch erhöhte Exit-Aktivität, allen voran den vollständigen Exit aus Steyr Motors als erfolgreichste Investition der Unternehmensgeschichte. Das EBITDA des Konzerns erreichte 675,3 Mio. Euro. Für das Geschäftsjahr 2026 prognostiziert Mutares einen Konzernumsatz zwischen 7,9 und 9,1 Mrd. Euro sowie ein Nettoergebnis der Holding zwischen 165 und 200 Mio. Euro. Bis 2030 strebt das Unternehmen ein jährliches Wachstum von mindestens 25 Prozent bei Konzernumsatz und Nettogewinn an.
Mutares hat 2025 das Portfolio durch skalierbare Plattforminvestitionen und gezielte Add-on-Akquisitionen deutlich erweitert. Highlight war die Übernahme von Magirus als neue Plattform im Segment kritischer Spezialfahrzeuge sowie die Add-on-Akquisition von Achleitner zur Erschließung des Verteidigungs- und Sicherheitsfahrzeugsegments. International baute Mutares seine Präsenz in China durch den Erwerb einer Mehrheitsbeteiligung an HSR/HST aus und stärkte durch die TSM-Akquisition für die FerrAl United Group die nordamerikanische Basis. Die Exit-Aktivität blieb intensiv: Neben Steyr Motors wurde Terranor erfolgreich an der Nasdaq First North Growth Market in Stockholm gelistet. Im laufenden Jahr 2026 wurden bereits Kalzip, WIJ Special Media und die inTime Group veräußert, mit weiteren Exits insbesondere im Verteidigungs- und Energiesektor in Aussicht.




