Die Kanzlei holt einen Counsel für ihr Immobilienwirtschaftsrechtsteam an den Mainstandort. Der Spezialist bringt Erfahrung aus großen Portfoliotransaktionen mit.
An der juristischen Adresse McDermott Will & Schulte in Frankfurt ist seit Kurzem ein neuer Kopf im Spiel. Nicholas Kubesch nimmt dort die Position eines Counsel ein und konzentriert sich auf zwei Bereiche, die in der Praxis häufig ineinandergreifen. Auf der einen Seite stehen Geschäfte rund um Immobilien, auf der anderen das Gesellschaftsrecht mit Schwerpunkt auf grenzüberschreitenden Fusionen und Übernahmen.
Was Kubesch genau bearbeitet, lässt sich an seinem bisherigen Mandantenkreis ablesen. Er betreut Unternehmen und Investoren, wenn diese Immobilien kaufen oder verkaufen wollen, gleichgültig ob es sich um ein einzelnes Gebäude oder ein ganzes Bestandspaket handelt. In juristischer Hinsicht arbeitet er mit unterschiedlichen Strukturen, von der reinen Übertragung eines Vermögensgegenstands bis hin zu komplexen Anteilstauschen oder gemeinsamen Investmentvehikeln. Über den Immobiliensektor hinaus bringt er Mandanten durch Unternehmenskäufe, die sich oft als langwierige Verhandlungen oder strukturierte Bieterverfahren entpuppen. Hinzu kommen Themen, die für Investoren mit kniffligen Beteiligungsmodellen wichtig werden, etwa Co-Investments, Abspaltungen aus Konzernverbünden und Programme für die Beteiligung von Führungskräften.
Bevor er bei McDermott eintraf, hatte Kubesch bei einer namhaften deutschen Sozietät gearbeitet. Auch dort bewegte er sich zwischen den Welten der Immobiliengroßdeals und der allgemeinen Transaktionsberatung für Firmenkäufer aus verschiedenen Branchen.
Frank Müller, der das Frankfurter Büro als Managing Partner leitet, formuliert die Personalie als Schritt in einer klaren Strategie: „Mit Nicholas Kubesch bauen wir unsere Immobilienwirtschaftsrechtspraxis in Frankfurt gezielt weiter aus. Mit seiner einschlägigen Erfahrung stärkt er unser Angebot für Mandanten bei komplexen Transaktionen."
Der Zeitpunkt für eine Aufstockung in diesem Feld ergibt Sinn. Der Immobilienmarkt befindet sich seit einiger Zeit in einer Anpassungsphase, in der Finanzierungen teurer geworden sind und Investoren genauer hinschauen. Wer Mandanten überzeugen möchte, braucht Beratung, die nicht nur das einzelne Objekt versteht, sondern auch die unternehmensrechtlichen Strukturen rund um den Deal beherrscht.




