16 Mrd. Euro: VWs teurer Umbau

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September 11, 2026
12.09.2026
2 Minuten Lesezeit

Der Beschluss des Kontrollgremiums fällt in die schwerste Krise des Konzerns seit Jahrzehnten. Der Umbau soll mehr als 16 Milliarden Euro kosten und Stellen sowie Werke betreffen.

Konzern schrumpft sich gesund

Volkswagen steht unter einem Sparzwang, wie ihn das Unternehmen in dieser Härte lange nicht kannte. Der Aufsichtsrat hat einem Sanierungsplan zugestimmt, der nach Angaben aus Konzernkreisen ein Volumen von mehr als 16 Milliarden Euro erreicht. Der Betrag verteilt sich auf mehrere Jahre und umfasst den Abbau von Arbeitsplätzen sowie Einschnitte bei der Produktion. Betroffen sind Standorte in Deutschland, an denen die Belegschaft zuletzt mit Jobgarantien geplant hatte. Die Zustimmung des Kontrollgremiums galt als letzte Hürde vor dem Start der Umsetzung. Wie tief die Einschnitte im Einzelnen reichen, hängt von den Verhandlungen mit den Arbeitnehmervertretern ab.

Der Streit um die Standorte

Im Mittelpunkt der Auseinandersetzung stehen die deutschen Werke und ihre Auslastung. Der Vorstand hatte den Umbau mit der schwachen Nachfrage nach Elektrofahrzeugen und dem wachsenden Wettbewerbsdruck begründet. Die Arbeitnehmerseite im Aufsichtsrat stimmte dem Plan nach Angaben aus Verhandlungskreisen nur unter Bedingungen zu. Dazu zählen Regelungen für Beschäftigte, deren Stellen wegfallen, und Zusagen für einzelne Standorte. Der Konzern muss die Kosten senken, ohne die Produktion lahmzulegen. Wie die Last zwischen den Werken verteilt wird, ist noch offen.

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