CVC Capital Partners sondiert Co-Investoren für die geplante Übernahme des italienischen Pharmaunternehmens Recordati. Groupe Bruxelles Lambert, ADIA, GIC und CDPQ sind im Gespräch, der Eigenkapitalbedarf liegt zwischen 6,4 und 7,0 Milliarden US-Dollar.
CVC hat ein Angebot von 52 Euro je Aktie für Recordati vorgelegt und sucht nun institutionelle Partner, um das Eigenkapital für die Transaktion zu strukturieren. Mit einem Gesamtvolumen von 12,7 Milliarden US-Dollar würde der Deal zu den größten Leveraged Buyouts in der europäischen Geschichte zählen. CVC plant, die Transaktion über einen neueren Fonds abzuwickeln. Parallel prüft der Investor strategische Optionen für das Portfoliounternehmen, darunter eine mögliche Abspaltung der Sparte für seltene Erkrankungen.
Die Transaktion ist noch nicht abgeschlossen; die Gespräche mit potenziellen Co-Investoren laufen. Dennoch verdeutlicht der Prozess die anhaltende Fähigkeit von Private-Equity-Häusern, auch in einem herausfordernden Marktumfeld erhebliche Kapitalmengen für großvolumige Übernahmen zu mobilisieren.




