Mehrere führende Private-Equity-Gesellschaften prüfen laut Bloomberg eine Übernahme des Schweizer Peptidherstellers PolyPeptide. Eine Transaktion hängt maßgeblich vom Mehrheitsaktionär Frederik Paulsen ab, der 56 Prozent der Anteile kontrolliert.
PolyPeptide ist ein auf Auftragsfertigung von Peptidwirkstoffen spezialisiertes Unternehmen mit Sitz in Zug und erwartet im laufenden Jahr starkes Wachstum, insbesondere getrieben durch die hohe Nachfrage nach Peptiden für metabolische Therapien wie GLP-1. Das Unternehmen baut derzeit seine Kapazitäten an mehreren Standorten aus. An der Schweizer Börse SIX legten die PolyPeptide-Aktien nach Bekanntwerden der Übernahmeinteressen um 7,8 Prozent auf 31,65 Franken zu und näherten sich damit dem Jahreshoch vom Januar bei 32,70 Franken.
Gespräche werden laut Bloomberg derzeit geführt, eine Transaktion ist jedoch nicht gesichert. Auch könnten weitere potenzielle Käufer Interesse anmelden. PolyPeptide selbst erklärte auf Anfrage, Marktgerüchte und Spekulationen nicht zu kommentieren, und verwies auf den strategischen Plan sowie die Schaffung langfristiger Werte für Aktionäre und Kunden. Vertreter von EQT, KKR und Advent International lehnten gegenüber Bloomberg einen Kommentar ab.




