Der Stuttgarter Autozulieferer Mahle verzeichnet 2025 Rückgänge bei Umsatz und Konzernergebnis. Operativ zeigt das Unternehmen jedoch eine klare Verbesserung.
Mahle hat im Geschäftsjahr 2025 einen Umsatzrückgang von 11,68 Milliarden Euro auf rund 11,26 Milliarden Euro verzeichnet. Das Konzernergebnis sank um neun Prozent auf 20 Millionen Euro. Erhebliche Rückstellungen für Restrukturierungsmaßnahmen belasteten das Ergebnis zusätzlich. Trotz des Rückgangs schreibt Mahle damit das dritte Jahr in Folge schwarze Zahlen, nach mehreren Verlustjahren zuvor.
Das um Einmal- und Sondereffekte bereinigte operative EBIT legte hingegen deutlich zu: von 347 Millionen Euro auf 442 Millionen Euro. CEO Arnd Franz sieht das Unternehmen deshalb auf Kurs: Die Strategie mit dem Fokus auf Elektrifizierung, Thermomanagement und Verbrennungsmotoren funktioniere.
Zum Jahresende 2025 beschäftigte Mahle weltweit 64.242 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, rund 3.466 weniger als im Vorjahr. Als Belastungsfaktoren nennt das Unternehmen geopolitische Unsicherheiten, erhöhte Energiekosten, Währungsschwankungen sowie intensiven Wettbewerb, insbesondere aus China.
Aktuell senkt Mahle die indirekten Kosten in Verwaltung und Entwicklung, mit Schwerpunkt auf Europa und Nordamerika. Der Konsolidierungsdruck in der Zuliefererbranche bleibt hoch, ein Ende des Stellenabbaus ist nicht absehbar.




