Ermotti-Vergütung bleibt stabil bei 14,9 Millionen

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March 9, 2026
09.03.2026
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Der UBS-CEO erhält 2025 praktisch die identische Bezahlung wie im Vorjahr. Die Konzernleitung profitiert vom gestiegenen Gewinn mit vier Prozent höheren Zuweisungen.

Fixum und Variables unverändert

Laut Geschäftsbericht bezog Sergio Ermotti im abgelaufenen Jahr insgesamt 14,92 Millionen Franken. Das entspricht nahezu exakt dem Vorjahreswert von 14,94 Millionen. Sein Fixgehalt belief sich auf 2,8 Millionen, wovon 2,5 Millionen das Basissalär ausmachten. Der variable Anteil betrug 12,1 Millionen, wovon lediglich 20 Prozent in bar fließen. Der Rest ist aufgeschoben und an Performance-Kriterien gekoppelt. Im Vergleich zu anderen Schweizer Top-Managern liegt Ermotti nicht an der Spitze. Novartis-Chef Vas Narasimhan erhielt für 2025 eine Gesamtvergütung von 24,9 Millionen Franken, deutlich mehr als im Vorjahr mit 19,2 Millionen.

Verwaltungsrat mit fixen Honoraren

VR-Präsident Colm Kelleher bezog wie im Vorjahr ein festes Honorar von 5,5 Millionen Franken. Davon entfielen je 2,75 Millionen auf Barzahlung und Aktienkomponente. Letztere umfasste 83.525 UBS-Aktien zu einem Stückpreis von 32,924 Franken. Vizepräsident Lukas Gähwiler erhielt eine fixe Vergütung von 1,5 Millionen, exklusive Nebenleistungen und Pensionskassenbeiträge.

Neues Modell für Konzernleitung

Für alle Mitglieder der Konzernleitung außer dem CEO gilt ein neuer Vergütungsansatz. Der Anteil der aufgeschobenen Komponenten steigt progressiv mit der Höhe der Performance-basierten Zuweisungen. Bei der Aufteilung zwischen LTIP (aktienbasiert) und DCCP (an AT1-Instrumente gekoppelt) wurde zudem eine Differenzierung eingeführt. Konzernleitungsmitglieder erhalten nun zwischen 20 und 35 Prozent in bar, der Rest wird aufgeschoben und unterliegt bis zu fünf Jahre lang dem Verfallsrisiko. Der Pool für leistungsabhängige Zuweisungen an die Konzernleitung stieg um vier Prozent. Konzernweit legte der entsprechende Pool um zehn Prozent zu. Zum Vergleich: Der Reingewinn kletterte um 53 Prozent auf 7,8 Milliarden Dollar, der Vorsteuergewinn um 30 Prozent auf 8,9 Milliarden. Die Return on CET1 Capital verbesserte sich von 6,7 auf 10,8 Prozent. Die gesamte Konzernleitung erhielt für 2025 insgesamt 145,3 Millionen Franken nach 143,6 Millionen im Vorjahr.