Das Heidelberger Startup schließt Series A unter Führung von eCAPITAL und Aumovio ab. Die ultradünnen, flexiblen Sensoren ermöglichen KI-Zugang zu hochpräzisen Echtzeit-Daten aus Batterien und Fahrzeugkomponenten.
Flexoo, ein Heidelberger Startup, das sich auf Physical-AI-Sensortechnologie konzentriert, hat seine Series-A-Finanzierungsrunde über 11 Millionen Euro erfolgreich abgeschlossen. Die Lead-Investoren sind eCAPITAL und Aumovio. Mit dem Kapital beschleunigt die Jungfirma den globalen Roll-out ihres Geschäfts mit international führenden Kunden aus der Batterie- und Automobilindustrie. Außerdem will man die Physical-AI-Plattform weiter ausbauen. Diese kombiniert ultradünne, flexibel formbare Sensoren mit Edge-AI. Mit seinen Lösungen will Flexoo eine zentrale Herausforderung von Physical AI adressieren: KI-Algorithmen benötigen präzise, hochauflösende Echtzeit-Daten über den physikalischen Zustand technischer Systeme.
Die ultradünne, flexible und modular aufgebaute Sensorplattform des Startups lässt sich nahtlos in nahezu jede Oberfläche oder Struktur integrieren. Die ultradünnen Sensoren ermöglichen eine platzsparende Integration in Batterien, Fahrzeugkomponenten und zahlreichen weiteren elektronischen Anwendungen. Außerdem basiert der Tech-Stack auf hochvolumiger Druckfertigung, was nahezu jede Geometrie ermöglichen soll. Flexoo verspricht bei der Sensorik höchste Genauigkeit und Zuverlässigkeit. Mit den Sensoren soll die KI Zugang zu hochpräzisen Echtzeit-Betriebsdaten direkt aus dem jeweiligen Gerät oder System erhalten. Flexoo bezeichnet die Fähigkeit, Daten direkt auf Zellebene zu erfassen, als einen Durchbruch, der mit herkömmlichen Systemen nicht erreichbar ist.
Michael Kröger, Founding CEO der Jungfirma, erklärt, Flexoo-Sensoren machen Physical AI überhaupt erst möglich: Nur ultradünne, frei formbare Sensorik schließt die Lücke zwischen physischer Hardware und lernenden Algorithmen. Mit dem frischen Kapital will das Startup eine patentierte Technologie für einen Multi-Milliarden-Markt skalieren. Hannes Schill, Managing Partner bei eCAPITAL, ergänzt, weltweit fließen Milliarden in KI-Modelle, während es ihnen an den physischen Daten fehlt, die sie grundsätzlich brauchen. Flexoo schließt genau diese Lücke. Otmar Schreiner, Head of Innovation and Ventures bei Aumovio, betont, Flexoo überzeuge durch seine breite industrielle Anwendbarkeit kombiniert mit einer Kostenstruktur, die den breiten industriellen Einsatz realistisch macht. Im Jahr 2026 will Flexoo den internationalen Vertrieb und die Kundenbetreuung ausbauen, strategisch relevante Lieferverträge sichern und Entwicklungspartnern Prototypen der Physical-AI-Plattform bereitstellen.




