Fressnapf-Gründer lobt Private Equity

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August 25, 2026
31.08.2026
2 Minuten Lesezeit

Fressnapf-Gründer Torsten Toeller zieht zwei Jahre nach dem Einstieg von Cinven eine positive Bilanz. Er empfiehlt anderen Familienunternehmern ähnliche Partnerschaften, mahnt aber zur sorgfältigen Wahl des Investors.

Klare Strukturen statt Kostensenkung als Motiv

Fressnapf-Gründer Torsten Toeller zieht zwei Jahre nach dem Einstieg des Investors Cinven eine positive Bilanz: „Für uns ist es eine gute Wahl gewesen, ich würde es wieder machen“, sagte er. Zugleich räumte er ein, es habe anfangs große Verunsicherung unter den Mitarbeitern gegeben. Das Unternehmen habe viel Erklärungsarbeit geleistet. Cinven hält rund 15 Prozent an Fressnapf. Im Zuge der Partnerschaft fielen 200 bis 250 Stellen in der Zentrale weg, vor allem wegen des Wechsels von einer zentralen zu einer dezentralen Struktur. Kostensenkung durch Stellenabbau sei aber nicht der Beweggrund für den Einstieg gewesen, so Toeller. Cinven habe vor allem Fokus, Schnelligkeit und klare Governance-Strukturen eingebracht.

Operativer Gewinn stieg um 11 Prozent

Der operative Gewinn stieg im vergangenen Jahr um 11 Prozent auf 380 Millionen Euro. Im September eröffnet Fressnapf in Frankreich seine 3000ste Filiale. Ziel sind mehr als 150 neue Filialen pro Jahr, davon rund 20 in Deutschland. Toeller würde Private Equity auch anderen Familienunternehmern empfehlen, entscheidend sei jedoch, den richtigen Partner zu wählen und die Partnerschaft nicht aus der Not heraus einzugehen.

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