PwC-Steuerdirektorin Nicola Shiels sprach in einem Interview mit Image über ihren Weg an der Schnittstelle von Steuerberatung, Fintech und digitalen Assets, und den Wert von Mentoring.
Nicola Shiels begann bei PwC als Sommerpraktikantin, nach eigener Aussage ohne zu wissen, was ein Fonds ist. Heute ist sie Tax Director im Bereich Financial Services und arbeitet mit börsengehandelten Fonds, Fintechs und digitalen Vermögenswerten. Gerade das rasante Tempo dieses jungen Feldes reizt sie: Weil viele ihrer Mandanten technologisch an vorderster Front stünden, sei sie gezwungen, bei Blockchain und Finanzinnovation stets auf dem Laufenden zu bleiben. Ihr Titel laute zwar Steuerberaterin, tatsächlich begleite sie Mandanten aber breiter, bei Fondsstrukturen, Firmengründungen im Ausland und regulatorischen Fragen quer durch Europa.
Ihren Aufstieg führt Shiels auf die Möglichkeiten zurück, die ihr das Umfeld eröffnete, vom ersten Redebeitrag in einem Mandantentermin bis zum Vortrag auf großen Konferenzen. Jede Etappe habe zunächst eingeschüchtert, aber ihr Selbstvertrauen gestärkt. Entscheidend seien Mentoren gewesen, die Potenzial in ihr sahen und Zeit investierten, ein Prinzip, das sie heute als Führungskraft an jüngere Teammitglieder weitergibt.
Als Co-Leiterin des irischen Ablegers von Women in Exchange Traded Funds hebt Shiels hervor, dass junge Branchen wie ETFs, Fintech und digitale Assets weniger von tradierten Gleichstellungsproblemen geprägt seien. Das eröffne Frauen die Chance, von Beginn an mitzugestalten. Motivierend wirke zudem der greifbare Nutzen ihrer Arbeit: Ihre Mandanten machten Finanzprodukte schneller, günstiger und zugänglicher.




