Gericht weist Musks Milliardenklage gegen OpenAI ab

blog main image
May 20, 2026
22.05.2026
2 Minuten Lesezeit

Der Techmilliardär wollte 114 Milliarden Euro vom ChatGPT-Entwickler. Die Geschworenen in Kalifornien ließen ihn abblitzen: Er hätte früher klagen müssen.

Zu spät vor Gericht gezogen

Elon Musk ist mit seinem Feldzug gegen OpenAI gescheitert. Ein Geschworenengericht in Oakland hat die Klage des Tesla-Chefs komplett abgewiesen. Die Begründung: Verjährung. Musk habe zu viele Jahre verstreichen lassen, bevor er seine Vorwürfe vor Gericht brachte. Richterin Yvonne Gonzalez Rogers segnete das Urteil ab.

Was Musk verlangte

Die Forderungen hatten es in sich. Bis zu 134 Milliarden Dollar Schadenersatz wollte der Milliardär sehen, umgerechnet rund 114 Milliarden Euro. Außerdem sollte Sam Altman als Chef abgesetzt und das Unternehmen in eine rein gemeinnützige Struktur zurückgedrängt werden. Musks Argumentation: OpenAI habe ihn über seine ursprüngliche Ausrichtung hinters Licht geführt.

Vom Förderer zum Kläger

Die Geschichte reicht Jahre zurück. 2015 gehörte Musk zu den Geldgebern der neu gegründeten Stiftung, die sich der verantwortungsvollen Entwicklung künstlicher Intelligenz verschrieben hatte. Er steckte 38 Millionen Dollar in das Projekt. Drei Jahre später kehrte er OpenAI den Rücken. 2019 stieg Microsoft als Großinvestor ein. Heute gliedert sich das Unternehmen in einen gemeinnützigen Kern und eine gewinnorientierte Tochtergesellschaft. Musk sah darin einen Verrat an den Gründungsidealen. Die Geschworenen sahen darin vor allem eines: einen Kläger, der zu lange geschwiegen hat.

Aktuelle Stellenangebote

Meistgelesene Artikel

Unsere Partner

Entdecken Sie mit uns bundesweit exklusive Stellen bei:

Entdecken Sie mit uns bundesweit exklusive Stellen bei:

Entdecken Sie mit uns bundesweit exklusive Stellen bei:

Entdecken Sie mit uns bundesweit exklusive Stellen bei:

Entdecken Sie mit uns bundesweit exklusive Stellen bei: