Tesla investiert weitere 250 Millionen Dollar in die Batteriezellproduktion der Gigafactory Berlin-Brandenburg. Der Ausbau verdoppelt die geplante Kapazität und schafft mehr als 1.500 neue Arbeitsplätze.
Tesla steckt weitere 250 Millionen US-Dollar in die 4680-Zellproduktion der Gigafactory Berlin-Brandenburg in Grünheide. Die geplante Jahreskapazität steigt damit von bislang 8 GWh auf 18 Gigawattstunden, mehr als eine Verdopplung der bisherigen Zielmarke. Giga-Berlin-Werksleiter André Thierig bestätigte die Investition und sprach von guten Nachrichten in einer schwierigen Phase für die deutsche Industrie. Mit 18 GWh Jahreskapazität würde Grünheide zu einem der relevantesten Batterieproduktionsstandorte Europas aufsteigen und die erste Ausbaustufe des CATL-Werks in Thüringen mit geplanten 14 GWh übertreffen. Der strategische Nutzen liegt auf der Hand: Kurze Wege zwischen Fahrzeug- und Batterieproduktion reduzieren Lieferkettenrisiken und Abhängigkeiten von Importen.
Die neue Investition reiht sich in eine Serie von Ausbauentscheidungen ein. Bereits im Dezember hatte Tesla angekündigt, fast eine Milliarde Euro zusätzlich in den Standort zu investieren. Aktuell beschäftigt die Giga Berlin mehr als 11.000 Menschen. Schon im April hatte das Unternehmen rund 1.000 zusätzliche Stellen für die Erhöhung der Model-Y-Produktion angekündigt, mit dem Batterieausbau kommen nun weitere 1.500 hinzu. Die erweiterte Zellproduktion soll nach aktuellem Plan 2027 starten. Für die Region Brandenburg ist das ein bedeutender Impuls in einer Zeit, in der viele Industriebetriebe in Deutschland unter hohem Kostendruck stehen.




