Gleiss-Lutz-Counsel wechselt zu Finnegan und steigt zum Partner auf

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May 4, 2026
04.05.2026
3 Minuten Lesezeit

Björn Kalbfus verlässt nach 15 Jahren seine bisherige Kanzlei und heuert bei der amerikanischen IP-Boutique in München an. Der Schritt bringt ihm den ersehnten Partnertitel.

Abschied nach anderthalb Jahrzehnten

Manchmal muss man gehen, um aufzusteigen. Björn Kalbfus hat diese Entscheidung getroffen. Der Spezialist für geistiges Eigentum kehrt Gleiss Lutz den Rücken und schließt sich zum Monatswechsel Finnegan an. Was er mitnimmt: 15 Jahre Erfahrung in einer deutschen Spitzenkanzlei. Was er bekommt: den Partnertitel, der ihm am bisherigen Ort verwehrt blieb. Bei Gleiss Lutz hatte Kalbfus 2010 angefangen und es 2018 zum Counsel gebracht. Nun öffnet sich eine neue Tür in der Münchner Dependance der amerikanischen Spezialkanzlei.

Hüter fremder Geheimnisse

Was treibt Kalbfus beruflich um? Er schützt, was Unternehmen wertvoll macht, aber nicht patentieren können: Betriebsgeheimnisse, Prozesswissen, interne Rezepturen. Wenn solches Know-how in falsche Hände gerät, zieht er vor Gericht und kämpft um Schadenersatz und Unterlassung. Daneben verhandelt er Lizenzverträge, berät zu Markenstrategien und begleitet Mandanten durch sämtliche Facetten des gewerblichen Rechtsschutzes. 

Warum ausgerechnet Finnegan? Die Kanzlei, so erklärt er, konzentriere sich vollständig auf geistiges Eigentum und verfüge gleichzeitig über ein globales Netzwerk. Wer in diesem Feld zur Spitze gehören wolle, finde dort ideale Bedingungen.

Boutique mit transatlantischen Wurzeln

Finnegan stammt aus Washington und gehört zu den weltweit größten Kanzleien, die sich ausschließlich dem Schutz geistigen Eigentums widmen. In Europa unterhält sie Büros in London und München. Das bayerische Team wächst mit Kalbfus auf ein Dutzend Köpfe, je zur Hälfte Rechts- und Patentanwälte. Sechs davon tragen den Partnertitel, Kalbfus ist nun einer von ihnen. Für die Kanzlei ist der Zugang ein Signal. Sie fischt gezielt in den Talentpools etablierter Wirtschaftskanzleien und bietet ambitionierten Counsel eine Perspektive, die anderswo versperrt bleibt. Für Kalbfus wiederum bedeutet der Wechsel mehr als nur eine neue Visitenkarte: Er tauscht eine Generalisten-Großkanzlei gegen eine Boutique, in der sein Fachgebiet nicht eines von vielen ist, sondern das einzige.

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