Björn Biehl verstärkt das Team für Unternehmenskäufe und Sanierungen. Die Kanzlei will damit ihr Geschäft mit Sondersituationen ausbauen.
Personalzuwachs bei Heuking in der bayerischen Landeshauptstadt: Björn Biehl dockt Mitte Mai als Partner an. Der 44-jährige Anwalt war zuletzt gut ein Jahr bei Greenberg Traurig beschäftigt. Seine Laufbahn führte ihn zuvor zu McDermott Will & Emery, wo er ab 2017 arbeitete und vier Jahre später Teilhaber wurde.
Biehls Spezialgebiet sind Transaktionen mit Haken. Er begleitet Käufe und Verkäufe, bei denen gleichzeitig saniert oder abgewickelt wird. Geschäftsteile aus Konzernen herauslösen, angeschlagene Betriebe auf Kurs bringen: Das verlangt Wissen aus Gesellschaftsrecht, Insolvenzpraxis und Vertragsgestaltung gleichzeitig. Solche Mandate nennt die Branche Special Situations. Investoren suchen dort nach Schnäppchen, Verkäufer nach Auswegen aus der Klemme.
Boris Dürr, der Heuking als Managing Partner leitet, verspricht sich viel von dem Neuzugang. Im Segment der Sondersituationen sehe man erhebliche Möglichkeiten. Biehl soll mithelfen, das Beteiligungsgeschäft der Sozietät auszubauen.
München gehört zu den wichtigsten Plätzen für Firmenübernahmen im deutschsprachigen Raum. Beteiligungsgesellschaften, Familienunternehmen und Konzerne haben hier ihren Sitz. Wer im Transaktionsgeschäft mitmischen will, braucht Präsenz vor Ort. Heuking stockt dort gezielt auf. Mit Biehl gewinnt die Kanzlei jemanden, der nicht nur bei glatten Deals begleitet, sondern auch einspringt, wenn es brenzlig wird.




