Hogan Lovells begleitet The Mobility House bei Verkauf an Edenred

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June 19, 2026
22.06.2026
3 Minuten Lesezeit

Die Wirtschaftskanzlei beriet das Münchner Technologieunternehmen bei der Veräußerung seines Geschäftsbereichs Solutions an den französischen B2B-Mobilitätsdienstleister. Ein interdisziplinäres Team unter Leitung von Partner Peter Huber stemmte das Mandat.

Aufstellung des Beraterteams

Die Federführung lag bei Peter Huber, Partner im M&A-Bereich. Ihm zur Seite standen Counsel Tobias Flasbarth sowie die Associates Patrick Waldecker, Shervin Mir Marashi und Artem Vesdenetski, verteilt auf die Standorte München und Hamburg.

Hinzu kamen weitere Disziplinen, die für einen Deal dieser Bandbreite unverzichtbar sind. Aus dem Bereich gewerblicher Rechtsschutz brachten sich Partner Martin Pflüger, Senior Associate Sebastian Eisenberger und Associate Marcus Häußling aus München und Berlin ein. Kartellrechtliche Fragen übernahmen Partner Christoph Wünschmann und Senior Associate Benedikt Weiß. Für steuerliche Aspekte zeichnete Partner Ingmar Doerr verantwortlich, arbeitsrechtliche Themen verantwortete Counsel Stefan Richter aus Düsseldorf.

Was die Transaktion umfasst

Hogan Lovells begleitete den Verkauf des Geschäftsbereichs Solutions, der sich auf die Elektrifizierung gewerblicher Fuhrparks spezialisiert hat. Dazu gehört auch das Ladesystem ChargePilot, ein Eigengewächs des Unternehmens. Über den eigentlichen Verkauf hinaus wurde eine kommerzielle Partnerschaft mit dem Käufer vereinbart, was die rechtliche Konstruktion zusätzlich verschachtelt.

Strategischer Hintergrund

Mit dem Schritt richtet The Mobility House seinen Geschäftsfokus neu aus. Das Münchner Unternehmen will sich künftig auf das Energiegeschäft konzentrieren, insbesondere auf Vehicle-to-Grid-Anwendungen, stationäre Speicher sowie den Handel mit Batterieflexibilitäten an Energiemärkten. Die Entwicklung und der Vertrieb von ChargePilot in Nordamerika und im asiatisch-pazifischen Raum verbleiben hingegen beim Verkäufer.

Typisches Mandatsprofil

Auffällig an der Aufstellung ist die Bündelung verschiedener Rechtsbereiche. Wer einen Geschäftsbereich verkauft und parallel eine kommerzielle Kooperation aufsetzt, muss M&A, Kartellrecht, geistiges Eigentum, Steuern und Arbeitsrecht parallel im Griff behalten. Genau diese Mischung prägt die Mandate, die heute auf den Schreibtischen internationaler Großkanzleien landen.

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