Alexander Backes übernimmt die Leitung der Rechtsabteilung und rückt damit ins oberste Führungsgremium des Facility-Management-Unternehmens auf.
Manche Aufstiege reifen intern. Alexander Backes übernahm zum Jahreswechsel die Leitung der Abteilung Legal & Governance bei ISS Deutschland. Der 46-Jährige arbeitete zuvor rund fünf Jahre als Senior Legal Counsel im Düsseldorfer Unternehmen und rückt nun in die oberste Führungsriege auf. Sein Vorgänger Gunnar Janson wechselte zum Funkturmunternehmen Vantage Towers.
Backes verantwortet eine Abteilung mit sechs Volljuristinnen und Volljuristen sowie drei weiteren Mitarbeitenden. Das Aufgabenspektrum reicht von klassischer Rechtsberatung über Compliance und Datenschutz bis zum Corporate Housekeeping. Bei einem Unternehmen mit rund 10.000 Beschäftigten und komplexen Dienstleistungsverträgen erfordert diese Funktion sowohl juristische Präzision als auch operatives Gespür.
Die neue Position bringt erweiterten Einfluss. Backes gehört künftig dem Country Leadership Team an, dem zehnköpfigen Führungsgremium von ISS Deutschland. Er berichtet direkt an CEO Christian Steen Larsen. Rechtliche Expertise fließt damit unmittelbar in strategische Entscheidungen ein, statt nur nachgelagert Risiken zu bewerten.
ISS Deutschland ist Teil der dänischen ISS A/S und bietet Facility Management, Sicherheitsdienste und Gebäudereinigung an. Bürokomplexe, Produktionsstätten und Telekommunikationsanlagen gehören zu den betreuten Objekten. Im Jahr 2024 erwirtschaftete das deutsche Geschäft einen Umsatz von 766 Millionen Euro.
Für Backes bedeutet der Aufstieg einen Rollenwechsel. Als Mitglied der Geschäftsleitung prägt er künftig Entscheidungen, die über rein juristische Fragestellungen hinausgehen. Die Kombination aus Unternehmenskenntnis und fachlicher Erfahrung bildete offenbar die Grundlage für das Vertrauen der Konzernführung.




