Tenner steigt zur Geschäftsführerin auf

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February 9, 2026
09.02.2026
2 Minuten Lesezeit

Elisabeth Tenner übernimmt gemeinsam mit Björn Steigert die Leitung der DDV Mediengruppe und verantwortet künftig Struktur- und Organisationsthemen.

Aus der Rechtsabteilung an die Spitze

Ein Karrieresprung, der Beachtung verdient. Elisabeth Tenner gehört seit Januar zur Geschäftsführung der DDV Mediengruppe. Die 45-jährige Syndikusrechtsanwältin verantwortete bislang Personal, Recht und Compliance im Unternehmen. Nun übernimmt sie gemeinsam mit dem 53-jährigen Medienmanager Björn Steigert die Leitung der sächsischen Standorte in Dresden und Leipzig. Die DDV Mediengruppe ist Teil des Madsack-Konzerns und beschäftigt rund 1.000 Menschen.

Bekannte Titel unter dem Dach

Das Medienhaus gibt unter anderem die Sächsische Zeitung und die Leipziger Volkszeitung heraus. Beide Blätter gehören zu den auflagenstärksten Regionalzeitungen Ostdeutschlands. Die Branche steht unter erheblichem Transformationsdruck. Digitalisierung, veränderte Lesegewohnheiten und neue Erlösmodelle erfordern kontinuierliche Anpassungen. Eine Geschäftsführung mit juristisch-organisatorischem Profil kann solche Prozesse aus besonderer Perspektive begleiten.

Aufgabenteilung im Führungsduo

Tenner konzentriert sich in ihrer neuen Rolle auf Struktur- und Organisationsthemen. Die Erfahrung aus Personal- und Rechtsabteilung qualifiziert sie für Fragen der internen Aufstellung, der Prozessgestaltung und der regulatorischen Anforderungen. Steigert bringt langjährige Expertise im Mediengeschäft mit und dürfte den verlegerischen und journalistischen Bereich verantworten. Die Kombination verspricht eine Führung, die operative und strukturelle Perspektiven verbindet.

Seltener Aufstiegsweg

Syndikusanwälte arbeiten typischerweise in beratender Funktion. Der Schritt in die Geschäftsführung erfordert über juristische Kompetenz hinaus unternehmerisches Denken und Führungsfähigkeit. Tenner hat offenbar beides bewiesen. Ihr Aufstieg zeigt, dass Rechtsabteilungen nicht nur Risiken verwalten, sondern auch Führungspersönlichkeiten hervorbringen können.