Die KfW erweitert ihre Förderpalette für erneuerbare Energien. Das neue Programm „Erneuerbare Energien Plus" stellt Unternehmen jeder Größe Förderkredite von bis zu 150 Millionen Euro pro Vorhaben bereit.
Ab dem 18. Juni 2026 können Unternehmen über das neue KfW-Programm „Erneuerbare Energien Plus" Investitionen in Strom-, Wärme- und Kälteerzeugung aus regenerativen Energiequellen sowie in Energiespeicher finanzieren. Förderfähig sind sowohl neue Anlagen als auch die Modernisierung bestehender Kapazitäten. Der Kredithöchstbetrag beträgt 150 Millionen Euro pro Vorhaben, eine Mindestgröße gibt es nicht. Das Programm richtet sich ausdrücklich an Projekte außerhalb der EEG-Förderung, also an Vorhaben, die ihren Strom ausschließlich über Direktlieferverträge mit anderen Marktteilnehmern vermarkten.
Ziel des Programms ist es, die Finanzierungshemmnisse im marktbasierten Ausbau erneuerbarer Energien zu adressieren, der bislang noch in der Entwicklungsphase ist und für Finanzierungspartner mit höherer Komplexität verbunden ist als das regulierte EEG-Segment. KfW-Vorständin Melanie Kehr betonte, das Programm stärke den Zugang zu grünem Strom für Industrie und Mittelstand und schaffe klare Anreize für nachhaltige Energielösungen. Der Kredit kann über einen frei gewählten Finanzierungspartner beantragt werden, auch Kombinationen mit anderen Fördermitteln sowie Globaldarlehen an Landesförderinstitute sind möglich. Das Programm gilt für Investitionsstandorte in der EU, Großbritannien und Norwegen.




