Martina Grama wechselt nach Stationen bei Baker McKenzie zur Wiener Sozietät. Sie soll das Geschäft mit geistigem Eigentum und Technologie ausbauen.
KWR Karasek Wietrzyk hat eine erfahrene Spezialistin an Bord geholt. Martina Grama arbeitet seit April für die Wiener Kanzlei und verantwortet dort Mandate rund um geistiges Eigentum und digitale Rechtsfragen. Die 45-Jährige kommt aus der Großkanzleiwelt, zu ihren früheren Stationen zählt Baker McKenzie. Seit 2012 ist sie als Anwältin zugelassen und hat seither Unternehmen aus dem In- und Ausland beraten. Kanzleisprecher Clemens Berlakovits ordnet den Zugang strategisch ein: „Mit Martina Grama gewinnen wir eine äußerst erfahrene IP-Expertin mit starker technologischer Ausrichtung."
Das Aufgabenfeld ist breit angelegt. Grama kümmert sich um den Schutz von Marken und Erfindungen, verhandelt Lizenzverträge und begleitet Forschungskooperationen. Transaktionen mit Technologiebezug gehören ebenso zum Repertoire wie Streitigkeiten im Wettbewerbsrecht. Auch der Bereich Life Science fällt in ihren Zuständigkeitsbereich. Partnerin Barbara Kuchar sieht wachsenden Bedarf: „Unternehmen stehen vor immer komplexeren Herausforderungen im Umgang mit Innovation, Daten und digitalen Geschäftsmodellen."
Für KWR ist der Neuzugang Teil einer längerfristigen Planung. Die Kanzlei verfolgt eine Strategie namens KWR 2035 und will sich in den kommenden Jahren stärker im Technologiesektor positionieren. Grama selbst sieht in der Sozietät ein passendes Umfeld für ihre Spezialisierung.




