Hengeler Mueller steuert BAWAG durch irischen Bankenkauf

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April 15, 2026
17.04.2026
2 Minuten Lesezeit

Die Wiener Gruppe greift nach der mehrheitlich staatlichen PTSB. Das Geschäft hat ein Volumen von 1,6 Milliarden Euro.

Wiener Bank zieht es nach Dublin

Die BAWAG wagt den Sprung auf die irische Insel. Die österreichische Bankengruppe hat sich mit Permanent TSB auf eine Übernahme verständigt. Der irische Staat hält gut 57 Prozent an dem Institut, der zuständige Minister signalisierte Zustimmung. Das Angebot beläuft sich auf 2,97 Euro je Aktie, zusammengerechnet ergibt das eine Summe von rund 1,62 Milliarden Euro. Die Führungsgremien der PTSB empfehlen ihren Anteilseignern, das Angebot anzunehmen. Regulatorische Freigaben stehen noch aus.

Frankfurter Kanzlei am Steuer

Hengeler Mueller begleitet die BAWAG durch die Transaktion. Johannes Adolff und Dirk Bliesener führen das Mandat aus Frankfurt, unterstützt von Partnern und Associates aus München und Düsseldorf. Für die Feinheiten des irischen Rechts kam die Dubliner Sozietät Arthur Cox ins Boot. Die Zusammenarbeit über Ländergrenzen hinweg ist bei Deals dieser Größenordnung Standard, erfordert aber präzise Abstimmung zwischen den Teams.

Expansion mit Ansage

Für die BAWAG ist der Zukauf ein strategischer Schritt Richtung Westen. Die PTSB zählt zu den etablierten Privatkundenbanken Irlands und verfügt über ein dichtes Filialnetz. Mit dem Geschäft verschafft sich die Wiener Gruppe Zugang zu einem Markt, der in den vergangenen Jahren durch Konsolidierung geprägt war. Die Transaktion folgt den Regeln der irischen Übernahmeaufsicht und wurde entsprechend veröffentlicht.

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