Der Wirtschaftsjurist verlässt die Porsche-Holding und kehrt zur Stuttgarter Kanzlei zurück, für die er schon einmal gearbeitet hat. Sein Fokus liegt auf Beteiligungsgeschäften mit jungen Unternehmen.
Was Dominik Nast bei seinem neuen Arbeitgeber erwartet, kennt er bereits aus eigener Erfahrung. Anderthalb Jahre arbeitete er zwischen Anfang 2023 und Frühling 2024 als Senior Associate für Menold Bezler. Anschließend wechselte er auf die Mandantenseite und ging zur Porsche Automobil Holding. Dort kümmerte er sich aus der Rechtsabteilung heraus um gesellschaftsrechtliche Themen und Unternehmenskäufe. Eines der größeren Projekte, an denen Nast beteiligt war, betraf die Beteiligung an Flix. Der Stuttgarter Konzern stieg zusammen mit anderen Geldgebern beim Fernbusanbieter ein und übernahm gemeinsam mit ihnen rund ein Drittel der Anteile.
Seit dem 1. Juni ist Nast nun wieder zurück, allerdings auf einer Stufe höher als zuvor. Als Counsel verstärkt er das Team, das sich um Transaktionen kümmert. Im Zentrum seiner Beratung stehen Finanzierungsrunden bei Wachstumsfirmen. Er begleitet sowohl Gründer auf der Suche nach Kapital als auch Fonds und andere Investoren, die ihr Geld in junge Unternehmen stecken wollen. Daneben kümmert er sich um Umbauten von Konzernstrukturen und klassische Themen des Gesellschaftsrechts.
Die Personalie ist nicht der einzige Zugang, den das Haus in diesen Tagen vermeldet. Vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass Anfang Juli auch Torsten Prokoph als Partner an Bord kommt. Er soll die Beratung in Bau- und Architektenfragen stärken und wechselt dafür von der Kanzlei Heussen nach Stuttgart.




