Nvidia stockt Rückkauf um 150 Mrd. auf

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September 28, 2026
28.09.2026
2 Minuten Lesezeit

Mit einem Rekordrückkauf von zusätzlich 150 Milliarden Dollar will der US-Chipkonzern Nvidia Stärke demonstrieren, doch viele Investoren bleiben skeptisch.

Die offenen Fragen

Wie lange fließen die Milliarden noch in KI-Rechenzentren? Diese Frage bremst die Nvidia-Aktie trotz eines Plus von fast 25 Prozent seit Jahresbeginn. Kritiker verweisen auf zirkuläre Finanzierungen, bei denen Nvidia Kunden und Lieferanten selbst mitfinanziert. Zudem rechnet CFO Colette Kress damit, dass die Bruttomarge wegen höherer Speicherpreise von rund 75 auf 71 bis 72 Prozent sinkt.

Die Antwort des Konzerns

Nvidia hält mit Kapital dagegen. Das offene Rückkaufvolumen steigt auf 235 Milliarden Dollar, nach Unternehmensangaben die größte Aufstockung aller Zeiten. Bis zum Geschäftsjahr 2028 soll die Summe vollständig eingesetzt werden, was mehr als 39 Milliarden Dollar pro Quartal entspricht. CEO Jensen Huang sieht im Wandel hin zu KI eine einmalige Wachstumschance und ausreichend Cashflow, um zugleich zu investieren und Kapital an die Aktionäre zurückzugeben.

Der Blick nach vorn

Für das Geschäftsjahr 2028 stellt Nvidia rund 70 Prozent Umsatzwachstum in Aussicht, deutlich mehr als von Analysten erwartet. Beim 24-fachen der erwarteten Gewinne wirkt die Aktie trotz einer Marktkapitalisierung von 5,6 Billionen Dollar nicht überteuert. Das Risiko bleibt jedoch eng an schwer planbare KI-Budgets gekoppelt.

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