Die Nürnberger Beratungs- und Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Rödl hat 2025 ihren Wachstumskurs fortgesetzt. Der weltweite Gesamtumsatz stieg um 7,3 Prozent auf 785,3 Millionen Euro, in Deutschland um 6,1 Prozent auf 442,6 Millionen Euro.
Alle Sparten legten 2025 zu. In Deutschland waren vor allem M&A Tax, Tax Structuring, Rechtsberatung sowie Audit & Assurance die Wachstumstreiber. International verzeichneten besonders Steuerberatung und Audit & Assurance deutliche Zuwächse, getragen durch international ausgerichtete Mandate deutscher Unternehmen. Die stärksten Regionen waren Nordamerika, Lateinamerika, Westeuropa sowie Polen, Tschechien und die Türkei. Im Transaktionsgeschäft begleitete Rödl 2025 weltweit 439 Deals, rund 21 Prozent mehr als im Vorjahr. Das bereinigte Umsatzwachstum liegt bei 8,5 Prozent, da 2024 die Rödl Dynamics-Sparte veräußert worden war.
Rödl investiert gezielt in den Aufbau einer eigenen KI- und Cloud-Infrastruktur, um digitale Lösungen berufs- und datenschutzkonform anbieten zu können. Felix Madeja, Geschäftsführender Partner und CFO, betont die Notwendigkeit technologischer Souveränität als Differenzierungsmerkmal gegenüber größeren Mitbewerbern. Für 2026 erwartet Rödl einen weiter steigenden Beratungsbedarf durch zunehmende Unternehmensnachfolgen, anhaltenden Restrukturierungsdruck und die verstärkte internationale Expansion deutscher Unternehmen, unter anderem in neue Märkte durch Freihandelsabkommen mit Mercosur-Ländern und Indien.




