Die Aktionäre entscheiden am 4. Mai über eine Kapitalerhöhung von bis zu 470 Millionen Aktien. Die Zustimmung ist Voraussetzung für die geplante Übernahme der Commerzbank, die mit knapp 35 Milliarden Euro bewertet wird.
Der Verwaltungsrat der Unicredit hat den entscheidenden Termin festgelegt: Am 4. Mai findet in Mailand eine außerordentliche Hauptversammlung statt. Dabei müssen die Aktionäre eine Kapitalerhöhung absegnen, bei der maximal 470 Millionen neue Stammaktien ausgegeben werden sollen. Ohne diese Zustimmung kann die angekündigte Commerzbank-Übernahme nicht realisiert werden. Die italienische Großbank hält bereits mehr als 29 Prozent an der Frankfurter Bank, teils direkt über Aktien, teils indirekt über Finanzinstrumente.
Mitte März hatte die Unicredit ihr Kaufangebot vorgelegt. Für jeden Commerzbank-Anteilsschein bietet sie 0,485 eigene Aktien im Tausch. Das entspricht einem Preis von 30,80 Euro pro Commerzbank-Aktie und bedeutet einen Aufschlag von vier Prozent gegenüber dem Schlusskurs vom 13. März. Damit bewertet die Unicredit die gesamte Commerzbank mit knapp 35 Milliarden Euro.




