Humanoide Roboter sollen bis 2040 einen gigantischen Markt bilden. Tech-Konzerne positionieren sich für den Wettlauf um die Vorherrschaft.
Die Zahlen wirken unwirklich, doch sie kursieren in Vorstandsetagen und Analystenberichten. Elon Musk rechnet damit, dass humanoide Roboter bis 2040 einen Marktwert von 250 Billionen Dollar erreichen. PwC und McKinsey halten sich mit konkreten Prognosen zurück, sehen aber ebenfalls enormes wirtschaftliches Potenzial in der Technologie. Künstliche Intelligenz wandelt sich vom Forschungsprojekt zum Fundament ganzer Industrien. Was vor wenigen Jahren noch nach Zukunftsmusik klang, prägt heute Geschäftsmodelle und Investitionsentscheidungen.
Die Tech-Riesen haben längst Stellung bezogen. Amazon baut generative KI in seine Dienste ein und verspricht sich davon eine Neuerfindung des Kundenerlebnisses. CEO Andy Jassy spricht von einer einmaligen Gelegenheit, die Art der Interaktion zwischen Unternehmen und Verbrauchern grundlegend zu verändern. Oracle verbündet sich mit dem Spezialisten Cohere, um seine Cloud-Plattform intelligenter zu machen. NVIDIA dominiert den Markt für Hochleistungschips, ohne die moderne KI-Systeme nicht funktionieren. Daneben arbeiten kleinere, weniger bekannte Firmen an Technologien, die mit günstigeren Lösungen etablierte Anbieter unter Druck setzen könnten.
Prominente Stimmen verleihen dem Thema zusätzliches Gewicht. Bill Gates nennt künstliche Intelligenz die wichtigste Innovation, die er je erlebt hat. Warren Buffett betont den gesellschaftlichen Nutzen, von medizinischen Durchbrüchen über bessere Bildung bis zum Kampf gegen den Klimawandel. Solche Einschätzungen verschaffen dem Thema Aufmerksamkeit weit über Fachkreise hinaus. Unternehmen, die jetzt investieren, könnten sich einen Vorsprung sichern, wenn die Vorhersagen auch nur annähernd eintreffen. Die Transformation erfasst alle Branchen, und wer zu spät kommt, riskiert den Anschluss zu verlieren.




