Der österreichische Versicherer hat neue nachrangige Schuldtitel begeben und zugleich ältere Papiere zurückgekauft. Schönherr, Linklaters und Wolf Theiss begleiteten das Geschäft.
UNIQA hat nachrangige Papiere über 500 Millionen Euro ausgegeben. Der Clou: Parallel dazu holte der Versicherer ältere Anleihen zurück, die noch mit sechs Prozent verzinst waren. Die frischen Titel starten bei 4,5 Prozent. Unter dem Strich sinkt die Zinslast spürbar. Die neuen Schuldscheine laufen bis 2046 und zählen nach den europäischen Eigenkapitalregeln für Versicherer als Ergänzungskapital. Die Ratingagentur S&P vergibt die Note BBB+. Gehandelt werden die Papiere an der Wiener Börse.
Die Märkte spielten während der Platzierung verrückt. Trotzdem gelang es, die Emission durchzuziehen. Nach Angaben der Berater gehört der erzielte Preis zu den attraktivsten, die europäische Versicherer in den vergangenen vier Jahren für vergleichbare Papiere erzielt haben. Fünf Banken organisierten das Geschäft: JPMorgan, UniCredit, Barclays, Morgan Stanley und Raiffeisen Bank International.
Schönherr begleitete UNIQA. Partnerin Ursula Rath leitete das Team, zu dem unter anderem Christoph Moser und Marco Thorbauer gehörten. Die Konsortialbanken ließen sich von Linklaters und Wolf Theiss beraten. Martin Rojahn führte das Linklaters-Team, Claus Schneider das von Wolf Theiss.




