Die auf Außenwirtschaftsrecht spezialisierte Boutique-Kanzlei verstärkt sich erstmals mit einem Experten für den Mittleren Osten. Der 31-jährige Jurist bringt Erfahrung aus seiner Zeit in Dubai mit.
Wer heute deutschen Mittelständlern oder Konzernen bei Geschäften mit Saudi-Arabien, den Emiraten oder Katar zur Seite stehen will, braucht juristisches Wissen aus erster Hand. Genau dieses Profil bringt der jüngste Zugang von Vischer Voss mit. Steimer arbeitete bei der mittelständischen Wirtschaftssozietät Schlüter Graf in Dubai und kannte dort die Mechanismen des grenzüberschreitenden Geschäfts aus der Praxis. Seit Anfang Juni gehört er der Boutique an, wo er den Titel Senior Associate trägt.
Die Themenfelder, die Steimer übernehmen wird, gehören zu jenen, die in den vergangenen Jahren erheblich an Brisanz gewonnen haben. Konkret geht es um Vorschriften zur Ausfuhr, um internationale Sanktionsregime, um Investitionsprüfungen und um das übergreifende Feld des Foreign Trade Law. Unternehmen, die ihre Lieferketten anpassen oder neue Märkte erschließen wollen, stoßen heute auf eine Vielzahl regulatorischer Hürden, die ohne fachkundige Begleitung kaum noch zu meistern sind.
Mitgründer Nikolaus Voss sieht im neuen Kollegen eine Bereicherung mit Doppelqualifikation. Steimer verfüge sowohl über das fachliche Rüstzeug als auch über internationale Praxisluft, eine Mischung, die für die Mandantschaft des Hauses zunehmend wertvoll werde. Insbesondere die Anbindung an die arabische Wirtschaftsregion ergänze das bisherige Beratungsangebot wirkungsvoll. Mitgründer Simon Vischer wiederum nutzt die Ankunft, um auf das Wachstumstempo seiner Kanzlei hinzuweisen. Die Nachfrage nach spezialisierter Außenwirtschaftsberatung steige ohne Unterlass. Mit dem vergrößerten Team sei die Sozietät nun besser in der Lage, dieser Entwicklung gerecht zu werden.
Vischer Voss versteht sich nicht als Allrounder, sondern als zugespitzte Boutique. Der Fokus liegt auf zwei zusammengehörigen Themenkreisen: dem klassischen Außenwirtschaftsrecht und dem noch jungen Bereich des Green Trade Law, der sich um die rechtlichen Folgen ökologischer Auflagen im internationalen Handel dreht. Operativ arbeitet die Sozietät von zwei Standorten aus, München und Düsseldorf. Beraten werden Unternehmen unterschiedlichster Größe, vom regional verankerten Mittelständler bis zum international tätigen Konzern.




