Advent International schließt tbi-bank-Übernahme nach zehn Monaten ab

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March 3, 2026
03.03.2026
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Die EZB genehmigte die im April 2025 angekündigte Akquisition des bulgarischen Finanzinstituts im Februar. tbi bank bedient 2,7 Millionen Kunden in Bulgarien, Rumänien, Griechenland und Deutschland.

EZB-Genehmigung nach zehnmonatiger Prüfung

Nach zehn Monaten Wartezeit hat die Europäische Zentralbank die Übernahme von tbi bank durch die US-Private-Equity-Firma Advent International genehmigt. tbi bank bestätigt, dass der im April 2025 für eine nicht offengelegte Summe angekündigte Deal Mitte Februar regulatorische Freigabe von der EZB erhielt. Die 2002 gegründete und von CEO Petr Baron geleitete tbi bank bietet eine Mischung aus Business- und Personal-Banking-Services für über 2,7 Millionen Kunden in Bulgarien, Rumänien, Griechenland und Deutschland. Baron erklärt, mit Advents Backing werde tbi bank daran arbeiten, Wachstum zu beschleunigen, Produkte weiter zu verbessern und nahtloses digitales Banking durch mobile und Online-Plattformen fortzusetzen.

Advent verwaltet 85 Milliarden Euro über 448 Investments

Advent International verfügt über mehr als 85 Milliarden Euro Assets under Management und 448 Investments über 44 Länder hinweg. Mit tbi bank ergänzt Advent sein wachsendes Finanzinstituts-Portfolio, zu dem bereits der kanadische Paytech-Anbieter Nuvei gehört. Die Übernahme markiert Advents weiteres Engagement im europäischen FinTech- und Banking-Sektor, wo regulatorische Genehmigungsprozesse typischerweise mehrere Monate in Anspruch nehmen. Die Wartezeit von zehn Monaten zwischen Ankündigung und Closing entspricht dem üblichen Zeitrahmen für grenzüberschreitende Bankübernahmen in der EU.

Digitale Banking-Plattform über vier Märkte hinweg

tbi bank positioniert sich als digitaler Banking-Anbieter mit starkem Fokus auf mobile und Online-Kanäle. Mit Advents Kapital und operativer Expertise plant die Bank, ihre Produktpalette auszubauen und die regionale Expansion voranzutreiben. Die Präsenz in vier Märkten bietet Skalierungspotenzial, insbesondere in Osteuropa, wo digitale Finanzdienstleistungen weiter an Bedeutung gewinnen. Die Transaktion unterstreicht das anhaltende Interesse von Private Equity an europäischen FinTech- und Banking-Plattformen mit etablierter Kundenbasis und Wachstumspotenzial in unterversorgten Märkten.