Apollo-Chefökonom sieht Rückenwind für US-Wirtschaft

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February 25, 2026
02.03.2026
2 Minuten Lesezeit

Torsten Slok blickt trotz Zollunsicherheit optimistisch auf die USA, warnt aber vor KI-Risiken in Portfolios.

Drei Faktoren für wirtschaftlichen Rückenwind

Apollo-Chefökonom Torsten Slok hat trotz der neuen Unsicherheit über die Zollpolitik der USA einen optimistischen Blick auf die größte Volkswirtschaft der Welt. „Die US-Wirtschaft bekommt in den kommenden Quartalen Rückenwind“, sagte der renommierte Ökonom in einem Podcast des Handelsblatts. Slok verwies dabei auf drei Faktoren: die Steuererleichterungen für Unternehmen, die im Haushaltsgesetz verabschiedet wurden, die anhaltend hohen Investitionen in Datenzentren sowie „eine industrielle Renaissance, da momentan der politische Wille besteht, mehr Geld für Verteidigung und Infrastruktur auszugeben“.

Risiken an den Märkten nehmen zu

Gleichzeitig hätten jedoch die Risiken an den Märkten für einen Stimmungsumschwung zugenommen. Investoren rät Slok dazu, das KI-Risiko in ihren Portfolios zu reduzieren. Dies stecke „nicht nur in Aktien, sondern zunehmend auch in Anleihen“ sowie in Private Credit und in Venture Capital. Überall hätten Investoren viel stärker auf KI gesetzt als auf andere Branchen. Gerade die großen US-Techkonzerne haben zuletzt in großem Stil Anleihen begeben. Die Warnung vor KI-Konzentrationsrisiken ist bemerkenswert, da sie alle Anlageklassen betrifft, nicht nur Equity.