JBB holt Gehnen zurück

blog main image
March 2, 2026
02.03.2026
2 Minuten Lesezeit

Die Berliner Kanzlei gewinnt einen früheren Kollegen als Partner. Dennis Gehnen kehrt nach Jahren bei GSK Stockmann zu seinem alten Arbeitgeber zurück.

Vertrautes Terrain

Manchmal führen Karrierewege im Kreis. Dennis Gehnen schließt sich zum März der Kanzlei JBB Rechtsanwälte an, für die er schon einmal tätig war. Zwischen 2006 und 2012 arbeitete er dort als Associate. Nun kehrt er in anderer Rolle zurück und übernimmt eine Partnerschaft. Der 49-Jährige soll die Verbindung von geistigem Eigentum und Gesellschaftsrecht stärken, insbesondere in technologieorientierten Wachstumsbranchen.

Stationen dazwischen

Nach seinem ersten Engagement bei JBB sammelte Gehnen Erfahrung anderswo. Zuletzt war er bei GSK Stockmann tätig, wo er 2019 einstieg und 2023 zum Counsel aufstieg. Seine Beratungsschwerpunkte liegen im gewerblichen Rechtsschutz sowie bei der Finanzierung junger Unternehmen. Diese Kombination aus Schutzrechten und Wagniskapital ist im Berliner Ökosystem gefragt.

Kanzlei im Umbruch

Der Neuzugang trifft auf eine veränderte Sozietät. Zum Jahreswechsel verließ ein Großteil der Partnerschaft JBB und gründete unter dem Namen JBViniol eine eigene Einheit. Für die verbliebene Mannschaft bedeutet das sowohl Herausforderung als auch Chance. Mit Gehnen holt sich JBB einen erfahrenen Berater, der das Haus kennt und gleichzeitig frische Impulse von außen mitbringt. Die strategische Ausrichtung ist klar. JBB will Mandanten betreuen, deren Geschäftsmodelle auf Innovation basieren. Softwareunternehmen, Hardware-Startups und digitale Plattformen benötigen sowohl Schutz für ihre Entwicklungen als auch rechtliche Begleitung bei Finanzierungsrunden. Genau diese Verzahnung soll Gehnen vorantreiben.

Signal nach turbulenten Monaten

Der Zugang sendet ein Zeichen. Nach dem Abgang zahlreicher Partner hätte JBB in die Defensive geraten können. Stattdessen setzt die Kanzlei auf Offensive und präsentiert einen Neuzugang mit Marktkenntnis und persönlicher Bindung an das Haus. Ob weitere Verstärkungen folgen, bleibt abzuwarten.