Der französische Großinvestor Ardian stärkt sein Deutschland-Engagement mit einem Windparkprojekt in Sachsen und bereitet parallel einen neuen Buyout-Fonds VIII mit klarem Deutschland-Schwerpunkt vor.
Ardian investiert über seinen Infrastruktur-Fonds ACEEF in ein Windparkprojekt in Sachsen in Kooperation mit dem sächsischen Projektentwickler 3Energy und hat eine 100-prozentige Beteiligung an den Projekten erworben, einschließlich Grundstücken, Genehmigungen und weiteren wesentlichen Verträgen. Die Windparks entstehen in den Landkreisen Zwickau, Mittelsachsen und Nordsachsen. Der Baubeginn des ersten der vier Projekte ist noch für dieses Jahr vorgesehen; am Ende sollen 132 Megawatt Gesamtkapazität installiert sein. Deutschland bleibt für Ardian von höchster strategischer Bedeutung, wie Deutschlandchef Jan Philipp Schmitz betont.
Parallel befindet sich Ardians neuer europäischer Buyout-Fonds VIII im Fundraising, mit einem angestrebten Volumen in der Größenordnung des Vorgängers Fonds VII mit 6,5 Mrd. Euro. Der neue Fonds soll einen höheren Anteil in Deutschland investieren als sein Vorgänger, angepeilt sind 10 bis 20 Prozent. Der durchschnittliche Eigenkapitaleinsatz je Transaktion soll 400 bis 500 Mio. Euro betragen, der jeweilige Unternehmenswert im Durchschnitt doppelt so hoch ausfallen. Schmitz verweist darauf, dass Ardian trotz Zurückhaltung bei klassischen PE-Direktbeteiligungen in den vergangenen Jahren über Private Credit, Infrastruktur, Immobilien und Secondaries sehr aktiv in Deutschland war.




