Willibald Kaltenbrunner führt EY denkstatt

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June 27, 2026
27.06.2026
3 Minuten Lesezeit

Der 53-jährige Partner übernimmt zum Juli die Leitung der Sub-Serviceline Climate Change & Sustainability Services bei EY in Österreich. Damit steht er auch an der Spitze der Marke EY denkstatt.

Zwei Hüte für einen Manager

Was Kaltenbrunner ab Sommer trägt, sind gleich zwei Verantwortungsbereiche unter einem Dach. Auf der einen Seite steht die Sub-Serviceline Climate Change & Sustainability Services, kurz CCaSS, auf der anderen die Marke EY denkstatt. Beide Aufgaben fließen in seiner neuen Position zusammen. Damit kommt der 53-Jährige in eine Rolle, die ihm zugleich strategische und operative Hebel an die Hand gibt.

Worauf der Fokus liegen wird

Im Zentrum seiner Tätigkeit stehen zwei Linien. Zum einen will das Beratungshaus seine Klima- und Nachhaltigkeitsdienstleistungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette weiterentwickeln, von ersten Strategieüberlegungen bis hin zur konkreten Umsetzung im Mandantenalltag. Zum anderen geht es darum, die Verbindungen zwischen den nationalen Einheiten und dem globalen Verbund enger zu spannen.

Wer hinter der Personalie steht

Wer ist Kaltenbrunner? Bei EY denkstatt ist er als Partner bereits seit längerem im Geschäft. Darüber hinaus übernimmt er koordinierende Aufgaben für die Region Zentral- und Osteuropa. Im Laufe seiner Karriere hat er die Entwicklung der Nachhaltigkeitsberatung in großen Teilen Europas begleitet und mitgestaltet. Zu seinen typischen Mandaten zählen Beratungen zu Nachhaltigkeitsstrategien und Klimakonzepten von Unternehmen.

Bildungsweg zwischen Bergbau und Business

Ungewöhnlich ist sein Werdegang vor allem durch die Mischung der Ausbildungsstationen. An der Montanuniversität Leoben legte er einen Master of Engineering ab, später folgte ein MBA an der University of Bath in Großbritannien: Eine Kombination aus technischer Tiefe und betriebswirtschaftlicher Breite, die in der Nachhaltigkeitsberatung gefragt ist.

Markt mit anhaltender Dynamik

Hinter der Personalentscheidung steht ein größerer Branchentrend. Die Anforderungen aus EU-Vorgaben zur Nachhaltigkeitsberichterstattung, ESG-Standards und Klimaschutzzielen sorgen dafür, dass Beratungshäuser ihr Angebot in diesem Feld kontinuierlich verstärken müssen. Wer als Akteur in diesem Markt mithalten will, braucht Führungskräfte mit internationalem Netzwerk und tiefem Verständnis für die Verbindung von Wirtschaft und Klima.

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