Abu Dhabis MGX hat bei regionalen und globalen Investoren knapp 50 Milliarden Dollar für eine massive Expansion in KI-Infrastruktur und -Technologie eingesammelt. Das Fundraising markiert einen historischen Meilenstein: Es ist das erste Mal, dass Abu Dhabi in diesem Ausmaß externes institutionelles Kapital anzieht und stellt einen der größten KI-fokussierten Fonds dar, die je aufgelegt wurden.
Anders als traditionelle Golf-Staatsfonds, die hauptsächlich staatliches Kapital investieren, wurde MGX von Anfang an nach dem Modell eines globalen Alternative Asset Managers aufgebaut mit der Fähigkeit, institutionelles Kapital Dritter einzuwerben und neben seinen Abu-Dhabi-Sponsoren Mubadala Investment und G42 zu investieren. Geleitet von Sheikh Tahnoon bin Zayed Al Nahyan, hat MGX Beteiligungen in den strategisch zentralen Bereichen der KI-Industrie aufgebaut: Frontier Models, Semiconductor-Infrastruktur und Rechenzentren. Zu den Portfoliounternehmen zählen OpenAI und xAI; globale Infrastrukturprojekte werden gemeinsam mit BlackRock und Microsoft verfolgt.
MGX plant, in den kommenden Jahren bis zu 10 Mrd. $ pro Jahr zu deployen und strebt ein AUM von über 100 Mrd. $ an. Das eingeworbene Kapital stammt von regionalen Staatsfonds sowie globalen Pensionsfonds und großen institutionellen Investoren; MGX hat bereits begonnen, die Mittel einzusetzen.
Das Fundraising fällt in eine Phase intensivierenden Wettbewerbs: Regierungen, Staatsfonds und PE-Firmen konkurrieren um Zugang zu dem, was viele als definierenden Technologiezyklus der kommenden Jahrzehnte betrachten. Die Kapitalanforderungen sind enorm: Training von Frontier-Modellen und der Aufbau von Rechenzentrum- und Chipinfrastruktur verschlingt zunehmend Dutzende Milliarden Dollar. Die Technologierally hat zuletzt jedoch gewackelt: Südkoreanische Aktien verloren deutlich, angeführt von Chipherstellern; auch SpaceX hat nach drei Handelssitzungen rückläufiger Kurse erheblich an Bewertung verloren.




