Bain Capital hat die Fremdfinanzierung für den Erwerb der australischen Vermögensverwaltungssparte von Perpetual gesichert und treibt damit eine der größten Leveraged-Finance-Transaktionen des australischen Markts voran.
Bain Capital hat laut Bloomberg einen syndizierten Kredit in Höhe von 430 Millionen australischen Dollar, umgerechnet rund 300 Millionen US-Dollar, für die Finanzierung der Übernahme von Perpetuals australischem Wealth-Management-Geschäft gesichert. Der fünfjährige Leveraged Loan wird von einem Konsortium internationaler Banken gezeichnet und anschließend an einen breiteren Investorenkreis syndiziert. Das Zielunternehmen verwaltet 21,9 Milliarden australische Dollar für vermögende Privatpersonen, gemeinnützige Organisationen und Unternehmen.
Die Übernahme erfolgt im Rahmen einer breiteren Strategie von Perpetual, nicht zum Kerngeschäft gehörende Bereiche zu veräußern. Die Finanzierungsstruktur spiegelt den weiterhin vorhandenen Appetit institutioneller Kreditgeber für akquisitionsgetriebene Leverage-Transaktionen wider, trotz eines volatilen globalen Marktumfelds. In Australien befinden sich derzeit mehrere großvolumige Finanzierungstransaktionen in der Strukturierungsphase, was den Markt für Leveraged Finance zunehmend in den Fokus internationaler Kreditinvestoren rückt.




