Advent International intensiviert sein Engagement im Rüstungssektor und plant Investments von bis zu einer Milliarde Dollar in neue Verteidigungstechnologien. Parallel wird ein möglicher Exit bei Ultra Maritime geprüft.
Advent International bereitet laut Bloomberg Investitionen von bis zu einer Milliarde Dollar in Unternehmen aus dem Bereich Verteidigungstechnologie und Luft- und Raumfahrt vor. Hintergrund sind steigende geopolitische Spannungen und wachsende staatliche Verteidigungsbudgets weltweit. Advent kann dabei auf eine substanzielle Sektorbilanz verweisen: Seit 2020 hat das Haus nach eigenen Angaben mehr als 15 Milliarden Dollar in Rüstungsunternehmen investiert, darunter Beteiligungen an Cobham und Ultra Electronics.
Parallel zur geplanten Neuallokation prüft Advent einen möglichen Verkauf seiner Beteiligung an Ultra Maritime mit einer angestrebten Bewertung von rund 4 Milliarden Dollar. Der Schritt steht exemplarisch für die aktive Portfoliosteuerung des Hauses: Während Kapital in neue Verteidigungsplattformen fließen soll, werden reifere Beteiligungen auf Exitpotenzial geprüft. Advent reiht sich damit in eine wachsende Zahl von PE-Häusern ein, die den Verteidigungssektor als strukturell attraktives, von staatlicher Nachfrage gesichertes Investitionsfeld begreifen.




