Bertelsmann formt mit der Fusion seiner Musiktochter BMG mit dem US-Rivalen Concord einen der größten unabhängigen Musikverlage der Welt, mit einem Pro-forma-Umsatz von 2,2 Mrd. US-Dollar und einem EBITDA-Ziel von 1,2 Mrd. US-Dollar.
Bertelsmann plant, seine Musiktochter BMG mit dem US-amerikanischen Musikunternehmen Concord zu fusionieren. Die bisherigen Concord-Eigner unter dem Dach von Great Mountain Partners übernehmen 33 Prozent des kombinierten Unternehmens und erhalten eine einmalige Barzahlung von 1,16 Mrd. US-Dollar. Das neue Unternehmen firmiert unter dem Namen BMG und weist auf Pro-forma-Basis für 2026 einen Jahresumsatz von 2,2 Mrd. US-Dollar sowie ein EBITDA von 730 Mio. US-Dollar aus. Hauptsitz wird Nashville, europäischer Hub bleibt Berlin.
Strategisch setzt Bertelsmann auf Skaleneffekte und IP-getriebene Geschäftsmodelle: BMG und Concord bündeln Kataloge, Verwaltung und Vermarktung und positionieren sich als große Independent-Plattform zwischen den Majors und Nischenanbietern. Für Bertelsmann zahlt der Deal direkt auf die Wachstumsagenda ein, stärkt die US-Präsenz im weltweit wichtigsten Musikmarkt und erhöht den Anteil wiederkehrender, katalogbasierter Erlöse. Mittelfristig peilt Bertelsmann für das kombinierte Musikgeschäft ein EBITDA von 1,2 Mrd. US-Dollar an.




