Der neue Fonds ist fast doppelt so groß wie sein Vorgänger und markiert den größten Zweitmarkt-Fonds eines europäischen Managers in diesem Jahr.
Die Luxemburger Gesellschaft hat ihren sechsten globalen Secondaries-Fonds mit einem Volumen von 10 Milliarden Dollar geschlossen. Der Secondary Opportunities Fund VI übertrifft seinen Vorgänger deutlich, der 2023 mit 5,8 Milliarden Dollar aufgelegt wurde und damals doppelt so groß war wie der Fonds IV aus dem Jahr 2019 mit 2,7 Milliarden Dollar. Damit setzt CVC den Trend fort, dass die Fondsgrößen bei jeder Neuauflage deutlich steigen.
Der Fonds ist der größte Secondaries-Fonds eines europäischen Managers in diesem Jahr. Zum Vergleich: Clipway sammelte für seinen Debütfonds 6,4 Milliarden Dollar ein, Partners Group startete ein Infrastruktur-Secondaries-Programm mit 5,5 Milliarden Dollar. Weltweit erreichte das Fundraising für Secondaries im vergangenen Jahr 140 Milliarden Dollar, wie Daten von PitchBook zeigen. In diesem Jahr kamen bislang 54,3 Milliarden Dollar aus 49 Fonds zusammen, davon 21,4 Milliarden Dollar aus 13 europäischen Fonds.
CVC, eigentlich als Generalist im Private Equity bekannt, drängt zunehmend in den Zweitmarkt, weil der Rückgang traditioneller Exits den Anlegern Liquidität entzieht. Bereits im Februar erwarb CVC in einem 1,1-Milliarden-Dollar-Deal von M&G Investments ein Portfolio mit Private-Equity-Beteiligungen, schwerpunktmäßig in nordamerikanischen Mid-Market-Buyout-Fonds. Zudem besteht eine Partnerschaft mit AIG, die 1,5 Milliarden Dollar aus ihrem PE-Bestand in eine neue Evergreen-Plattform von CVC einbrachte. Im November startete CVC zudem eine eigene Plattform für Kredit-Secondaries.




