Die Managementberatung sichert sich frühzeitig die Kontinuität an der Führung, um ihren Wachstums- und KI-Transformationskurs ohne Bruch fortzusetzen.
Wer verstehen will, warum Horváth zwei Vorstandsverträge verlängert, bevor sie überhaupt auslaufen, muss auf die Baustelle schauen, die das Haus derzeit umtreibt. In den zurückliegenden Monaten hat die Beratung nach eigener Darstellung spürbar an Tempo bei KI-Anwendungen, den dafür nötigen Fähigkeiten und der Zusammenarbeit über Länder- und Fachgrenzen hinweg gewonnen. Genau diesen Schwung will man nicht durch einen Führungswechsel aufs Spiel setzen. Personalvorstand Stefan Hiendlmeier verknüpft die Weiterbeschäftigung ausdrücklich mit dem Anspruch, den Mandanten auch künftig messbaren Mehrwert zu liefern. Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Bernd Gaiser begründet den Schritt damit, dem Umbau der Strategie und der KI-Transformation gerade im rauen Marktumfeld Verlässlichkeit zu verschaffen.
Konkret betrifft die Entscheidung Firmenchef Helmut Ahr und den erwähnten Hiendlmeier, deren neue Laufzeit mit dem Geschäftsjahr 2027/2028 zu Aprilbeginn startet. Bemerkenswert ist die unterschiedliche Dauer. Während sich der 58-jährige Ahr aus freien Stücken auf drei zusätzliche Jahre festlegen ließ, erhielt der neun Jahre jüngere Hiendlmeier die üblichen fünf. Ergänzt um Heiko Fink und Niko Hofmann, deren Verträge ohnehin bis 2030 reichen, bleibt die Führungsriege damit unverändert quartettstark.
Dass die Partnerschaft ihrem Führungsteam derart geschlossen den Rücken stärkt, spiegelt die Marschrichtung des Unternehmens. Rund 1.300 Beschäftigte auf drei Kontinenten verbindet Horváth zu einer Beratung, die klassisches Fach- und Branchenwissen mit ausgeprägter Technologiekompetenz koppelt. Als Trumpf erweist sich dabei die ausgeprägte Finanzexpertise des Hauses, die beim Steuern der Kosten von KI-Projekten zunehmend an Bedeutung gewinnt. Über die Submarke Horváth.AI und Beteiligungen wie interim-x oder Evolvens dehnt das Haus sein Angebot zusätzlich aus und macht auch in Zukunftsfeldern wie der Verteidigungsberatung und der Sanierung von Unternehmen Boden gut.




