Der britische Pannenhilfe-Anbieter RAC soll noch 2026 in London an die Börse gehen. CVC und Silver Lake testen die Investorenstimmung, während die Märkte unter Druck stehen.
CVC und Silver Lake haben laut Bloomberg erste Gespräche mit institutionellen Investoren über eine mögliche Londoner Börsennotierung von RAC geführt. Angepeilt wird eine Bewertung von rund 6,7 Milliarden Dollar. RAC ist mit rund 16 Millionen Kunden einer der größten Anbieter für Pannenhilfe, Kfz-Versicherungen und Mobilitätsservices in Großbritannien. Zuletzt erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 840 Millionen Pfund bei einem operativen Ergebnis von 329 Millionen Pfund. Timing und Transaktionsstruktur stehen noch nicht fest; der Prozess befindet sich in einem frühen Stadium.
Der RAC-IPO-Test steht exemplarisch für den anhaltenden Versuch großer PE-Häuser, über öffentliche Märkte Kapitalrückflüsse zu generieren, obwohl geopolitische Verwerfungen und erhöhte Zinsniveaus das Fenster für Börsengänge eng halten. Für CVC und Silver Lake wäre ein erfolgreicher Börsengang ein attraktiver Exit aus einem Geschäftsmodell mit stabilen, wiederkehrenden Erlösen und starker Markenbekanntheit im britischen Massenmarkt.




