In einem Webinar erläuterten zwei Partner, wie Konzerne ihre Steuerberichterstattung automatisieren können. Über 150 Teilnehmer schalteten sich zu.
Konzernsteuerabteilungen stecken in der Klemme. Die Regulierung wird dichter, die Prozesse vielschichtiger, die IT-Landschaft gleicht oft einem Flickenteppich. Nadja Litsch und Daniel Spieker von RSM Ebner Stolz widmeten sich diesem Problemfeld in einem Webinar Mitte März. Spieker verantwortet bei der Gesellschaft den Bereich Tax Technology. Die beiden präsentierten digitale Werkzeuge, die Abhilfe schaffen sollen. Lösungen wie fwsb DefTax oder Lucanet Tax Compliance and Reporting standardisieren Abläufe und schaffen Transparenz. Arbeitsschritte laufen strukturiert ab, relevante Vorgänge werden revisionssicher festgehalten, Dokumentation entsteht quasi nebenbei.
Der eigentliche Gewinn steckt in der Automatisierung. ERP-Systeme docken per Schnittstelle an, Kontensalden wandern direkt in die Steuerberechnung, Überleitungsrechnungen entstehen ohne manuelles Zutun. Tätigkeiten, die früher Arbeitstage verschlangen, erledigen Algorithmen im Hintergrund. Litsch und Spieker skizzierten einen Weg zur Umsetzung. Zuerst eine neutrale Analyse: Wo knirscht es, was wird gebraucht? Dann die Festlegung technischer und fachlicher Abläufe, gefolgt von einer individuellen Anforderungsliste. Erst danach kommt die eigentliche Implementierung. Schulungen für die Mannschaft gehören fest zum Programm. Zu jedem Abschnitt lieferten die beiden Beispiele aus ihrer Beratungspraxis.




