Die Beratungstochter und der Softwareanbieter wollen Unternehmen helfen, künstliche Intelligenz in der Kundenansprache sinnvoll einzusetzen. Viele Firmen scheitern bislang daran, ihre Investitionen in messbare Ergebnisse zu verwandeln.
Unternehmen stecken Geld in KI und Personalisierung, doch oft bleibt der erhoffte Effekt aus. Ein neues Werkzeug einzuführen genügt selten. Wer Ergebnisse sehen will, braucht eine klare Vorstellung davon, in welcher Reihenfolge die Schritte erfolgen sollen, wie bereit die Organisation für fortgeschrittene Funktionen ist und woran sich Erfolg messen lässt. Genau hier setzt die Zusammenarbeit von Deloitte Digital und Optimizely an. Der Softwareanbieter liefert eine Plattform für Experimente, Personalisierung und die Steuerung von KI-Anwendungen. Die Beratungstochter von Deloitte bringt Erfahrung mit Veränderungsprozessen, Kreativarbeit und nutzerfreundlicher Gestaltung mit.
Die Partner haben einen Leitfaden für Marketingverantwortliche entwickelt. Er beschreibt den Weg von der Strategie bis zur Umsetzung und umfasst die Neugestaltung von Kundenerlebnissen, den Umbau der Inhaltsproduktion und die Anpassung von Arbeitsabläufen im Marketing. Der Ansatz unterscheidet sich von isolierten Technologieprojekten. Statt einfach Software auszurollen, sollen Kunden schrittweise an fortgeschrittene Funktionen herangeführt werden, auch wenn ihre bestehende IT-Landschaft komplex ist.
Jessica Dannemann, Partnerchefin bei Optimizely, sieht eine wachsende Kluft zwischen dem, was sich Firmen von KI versprechen, und dem, was sie tatsächlich erreichen. Viele hätten bislang keinen klaren Pfad, der passende Technologie mit der richtigen Strategie verbindet.
Perrine Masset von Deloitte Digital ergänzt, Marketingverantwortliche bräuchten keine zusätzlichen Werkzeuge, sondern einen nachvollziehbaren Weg zu konkreten Ergebnissen. Ziel sei es, KI in den Arbeitsalltag einzubetten, statt sie als Sonderprojekt zu behandeln.




