Die Wiener Wirtschaftskanzlei Binder Grösswang hat die Raiffeisen Bank International sowie drei österreichische Raiffeisenlandesbanken beim Beitritt zur European Payments Initiative (EPI Company SE) als Anteilseigner rechtlich begleitet. Damit rückt Österreich als Wachstumsmarkt in den Fokus der paneuropäischen Zahlungslösung Wero.
Federführend agierten Banking-&-Finance-Partner Stephan Heckenthaler und Corporate/M&A-Partnerin Mona Graf. Ergänzt wurde das Team durch die Rechtsanwaltsanwärter Florian Kremser und Sebastian Ebner. Zu den beteiligten Mandanten zählen neben der RBI die Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien, die Raiffeisenlandesbank Oberösterreich sowie die Raiffeisen-Landesbank Steiermark. Für die belgischen Rechtsaspekte kooperierte Binder Grösswang mit der Kanzlei Stibbe.
Die österreichischen Institute beteiligen sich über heimische Zwischenholdings an der belgischen EPI-Gesellschaft. Das Mandat war laut Kanzlei besonders durch die dichten regulatorischen Anforderungen des Finanzsektors sowie durch die grenzüberschreitende Struktur geprägt. Graf beschreibt die Konstellation als Kombination anspruchsvoller gesellschaftsrechtlicher, regulatorischer und transaktionaler Fragestellungen im internationalen Umfeld, für die interdisziplinäre Beratung zentral gewesen sei.
Für Heckenthaler ist es „ein bedeutender Schritt für die Weiterentwicklung eines unabhängigen und zukunftsorientierten europäischen Zahlungsverkehrs". Mit dem Einstieg der österreichischen Banken stärkt EPI ihre digitale Echtzeitzahlungslösung Wero und erschließt einen Markt mit rund neun Millionen Einwohnern.




