Der amerikanische Energieproduzent bestellt einen neuen Abschlussprüfer und betont dabei die reibungslose Zusammenarbeit mit dem bisherigen Mandatsträger.
Prüferwechsel müssen nicht konfliktbeladen sein. SM Energy, börsennotierter Öl- und Gasproduzent aus den USA, hat Deloitte & Touche als künftigen Wirtschaftsprüfer mandatiert. Der Prüfungsausschuss des Verwaltungsrats traf die Entscheidung am 4. Februar und beendete damit die Zusammenarbeit mit Ernst & Young. Das neue Mandat beginnt mit dem Geschäftsjahr 2026, nachdem EY die laufende Prüfung des Jahresabschlusses 2025 abgeschlossen hat.
In einer Mitteilung an die US-Börsenaufsicht SEC unterstrich das Unternehmen die problemlose Zusammenarbeit der vergangenen Jahre. Die Prüfungsberichte für 2023 und 2024 enthielten keinerlei Einschränkungen oder Beanstandungen. Weder Bilanzierungsfragen noch Offenlegungspflichten führten zu Differenzen zwischen Unternehmen und Prüfer. Meldepflichtige Vorfälle im Sinne der Aufsichtsvorschriften traten nicht auf.
SM Energy legte offen, dass vor der Mandatierung keine inhaltlichen Abstimmungen mit Deloitte stattfanden. Weder zur Anwendung von Rechnungslegungsgrundsätzen noch zur möglichen Ausgestaltung künftiger Prüfungsurteile wurde der neue Partner konsultiert. Diese Transparenz gehört zu den Pflichtangaben bei einem Auditorwechsel und soll verdeckte Absprachen ausschließen.
EY erhielt eine Kopie der SEC-Einreichung und bestätigte die darin enthaltenen Darstellungen schriftlich. Das entsprechende Dokument vom 9. Februar 2026 ist der Mitteilung beigefügt.
Der Prüferwechsel fällt in eine transformative Phase. SM Energy vollzog kürzlich eine Fusion mit Civitas Resources im Volumen von 12,8 Milliarden Dollar. Ratingagenturen bewerteten die erweiterte geografische Reichweite positiv und hoben die Bonitätsnoten an. Eine angepasste Kreditvereinbarung sichert dem Unternehmen Zugang zu fünf Milliarden Dollar bis 2031.




