Der frühere Co-Managing-Partner wechselt zu seiner alten Kanzlei und übernimmt gemeinsam mit Sebastian Pauls die Leitung des deutschen Private-Equity-Geschäfts.
Karrieren verlaufen nicht immer linear. Dr. Kamyar Abrar schließt sich erneut Weil, Gotshal & Manges an, wo er einst zum Partner aufstieg. Der 47-Jährige verlässt Willkie Farr & Gallagher, wo er zuletzt als Co-Managing-Partner für Deutschland fungierte. In der kommenden Woche bezieht er sein Büro in der Frankfurter Niederlassung von Weil und übernimmt dort gemeinsam mit Dr. Sebastian Pauls die Führung der Private-Equity-Praxis.
Die Verbindung zur Kanzlei hat Geschichte. Abrar startete 2011 als Associate bei Weil und wurde Anfang 2017 zum Partner ernannt. Im September 2020 folgte der Wechsel zu Willkie, wo er in die Deutschlandführung aufrückte. Nun kehrt er an den Ort zurück, an dem seine Partnerkarriere begann. In einer Mitteilung der Kanzlei beschrieb er die Entscheidung als logische Konsequenz einer gemeinsamen Überzeugung: erstklassige Beratung für die weltweit führenden Finanzinvestoren.
Auch der künftige Mitstreiter an der Spitze der deutschen Private-Equity-Praxis gehört noch nicht lange zum Team. Pauls wechselte im November vergangenen Jahres von Latham & Watkins zu Weil. Gemeinsam mit ihm kamen Susanne Decker und weitere Anwältinnen und Anwälte. Mit Abrars Zugang gewinnt diese neu zusammengestellte Einheit zusätzliche Erfahrung und ein gewachsenes Netzwerk in der Investorenszene.
Die Verstärkung signalisiert Ambitionen im Beratungsgeschäft für Finanzsponsoren. Transaktionen in diesem Segment erfordern spezialisiertes Wissen in Gesellschaftsrecht, Finanzierungsstrukturen und komplexen Verhandlungsprozessen. Weil positioniert sich mit dem neuen Führungstandem für anspruchsvolle Mandate in einem hart umkämpften Markt.
Für Willkie bedeutet der Abgang den Verlust eines erfahrenen Managers, der das deutsche Geschäft mitgestaltet hat.




