Die Beratungstochter und der Cloud-Sicherheitsanbieter wollen Unternehmen einen Rundumdienst für moderne Sicherheitsarchitekturen anbieten. Das Konzept verbindet mehrere Schutztechnologien unter einem Dach.
Wer heute IT-Sicherheit ernst nimmt, kommt um den Begriff SASE kaum herum. Hinter dem Kürzel steckt ein Ansatz, der verschiedene Schutzmechanismen bündelt: vom abgesicherten Internetzugang über Zugriffskontrollen bis hin zu Firewall-Diensten aus der Cloud. Deloitte und Netskope haben angekündigt, gemeinsam einen solchen verwalteten Dienst anzubieten. Die beiden Partner arbeiten bereits seit Jahren zusammen, etwa bei Projekten zur Cloud-Sicherheit und zur Erkennung von Cyberangriffen. Nun erweitern sie das Spektrum.
Hintergrund ist die zunehmende Verschmelzung von hybriden Arbeitsmodellen, Multi-Cloud-Umgebungen und KI-Anwendungen. Unternehmen müssen Daten und Anwendungen über Länder und Plattformen hinweg absichern. Klassische Schutzkonzepte stoßen dabei an Grenzen. Luis Silva Abreu, Partner bei Deloitte, sieht in der Kooperation eine Antwort auf diese Anforderungen. Kunden sollten Innovationen vorantreiben können, ohne Sicherheit zu vernachlässigen. Amit Srirastav von Netskope verweist auf die weltweite Präsenz des Beratungshauses, die es ermögliche, einheitliche Standards über Regionen hinweg umzusetzen.
Der Markt für SASE-Lösungen wächst rasant. Analysten von Gartner rechnen damit, dass er bis 2028 ein Volumen von 28,5 Milliarden Dollar erreicht. Die durchschnittliche jährliche Wachstumsrate liegt bei 26 Prozent. Der Dienst startet zunächst in Europa, dem Nahen Osten und Afrika. Weitere Regionen sollen folgen. Netskope betreut nach eigenen Angaben mehrere Tausend Kunden, darunter über 30 der hundert umsatzstärksten Konzerne der Vereinigten Staaten.




