Eurazeo erwirbt über seine Infrastructure-Strategie eine Mehrheitsbeteiligung an Lauralu, einem europäischen Anbieter modularer Industrieinfrastruktur. Das Unternehmen verwaltet über 400.000 Quadratmeter deployte Infrastruktur in fünf Ländern.
Lauralu wurde 1998 gegründet und wird von CEO Olivier Hohn geführt. Das Unternehmen entwirft, fertigt, installiert und adaptiert großformatige demontierbare Strukturen für industrielle Lagerung, Logistikplattformen und operative Einrichtungen. Der Großteil der operativen Performance wird über mehrjährige Mietverträge mit hoher Verlängerungsrate erzielt, was die missionskritische Natur der bereitgestellten Infrastruktur widerspiegelt. Eurazeo übernimmt die Mehrheit von Evolem, mit Unterstützung lokaler Investoren, darunter Origine Partners, Croissance Sud, Sofilaro und IRDI. Lauralu ist neben Frankreich in Großbritannien, Deutschland, den Nordics und Spanien aktiv und verwaltet heute über 400.000 Quadratmeter deployte Infrastruktur.
Eurazeo will Lauralus Wachstum durch eine proaktive Asset-Management-Strategie unterstützen: Stärkung des Mietmodells, Ausbau der Organisation und selektive Akquisitionen in einem fragmentierten Markt. Melissa Cohen, Co-Head Infrastructure bei Eurazeo, beschreibt die Investitionsthese: „Lauralus Strukturen sind kritisch für die Betriebe, die sie unterstützen. Sie bieten langfristige, schwer ersetzbare Lösungen, die für Europas führende Industrieunternehmen immer wertvoller werden." Das Investment zahlt zudem auf Eurazeos Nachhaltigkeitsziele ein: Lauralus Modell basiert auf hoher Wiederverwendungsrate, versetzbaren Strukturen und geringem eingebettetem CO2, in Übereinstimmung mit den EU-Taxonomiezielen.




