Europas Antwort auf die Investitionslücke: Mehr privates Kapital

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September 8, 2026
08.09.2026
1 Minute Lesezeit

Von einem 5-Milliarden-Fonds für Zukunftstechnologien bis zu Rentenreformen in Osteuropa entstehen europaweit neue Kanäle für privates Kapital. Ob das reicht, um den Rückstand gegenüber Nordamerika aufzuholen, ist noch offen.

EQT verwaltet den neuen EU-Wachstumsfonds

EQT verwaltet seit Mai den mit 5 Milliarden Euro ausgestatteten Scaleup Europe Fund. Die erste Investition floss bereits in eine Milliarden-Finanzierungsrunde des Satellitenunternehmens ICEYE. Der Nachholbedarf bleibt groß, europafokussierte VC-Fonds sammelten 2026 bislang 10,2 Milliarden Dollar ein, nordamerikanische Fonds fast das Fünffache.

Deutschland setzt auf ein 500-Milliarden-Sondervermögen

Der Bundestag billigte im Frühjahr ein Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität mit 500 Milliarden Euro über zwölf Jahre. Fast die Hälfte der deutschen Infrastruktur-Investoren will laut Preqin künftig in die Anlageklasse investieren, besonders gefragt sind Energie und erneuerbare Energien.

Osteuropa holt bei Private Markets auf

Kapitalgeber aus Mittel- und Osteuropa erhöhen ihre Private-Markets-Allokationen stetig, im Mai 2026 lagen sie bei 27,5 Prozent, nur zwei Prozentpunkte hinter dem europäischen Durchschnitt. Fast zwei Drittel der Investoren wollen künftig Kapital in Private Equity investieren.

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