Der ehemalige Finanzvorstand und Präsident der Deutschen Bank, James von Moltke, wechselt mit sofortiger Wirkung zum Private-Equity-Investor Warburg Pincus. Dort übernimmt er die Rolle des Senior Advisor und Executive in Residence.
Bei Warburg Pincus soll von Moltke die Aktivitäten des Investors in Europa unterstützen. Der Schwerpunkt liegt auf dem Finanz- und Technologiesektor, wo er neue Investitionsmöglichkeiten identifizieren und bewerten sowie bestehende Beteiligungen begleiten wird. Warburg Pincus hat seinen Hauptsitz in New York und betreibt in Europa neben anderen Standorten Vertretungen in Berlin und London. Die Berufung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem Private-Equity-Investoren verstärkt auf erfahrene Branchenkenner setzen, um sich in wettbewerbsintensiven Segmenten zu behaupten.
Von Moltke war insgesamt neun Jahre im Vorstand der Deutschen Bank tätig. Er kam im Juli 2017 von der Citigroup, bei der er das Amt des Treasurer innehatte. Im Jahr 2022 verantwortete er zusätzlich die Aufgaben des Präsidenten und des stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden 2023. Stationen durchlief er zuvor bei Morgan Stanley, J.P. Morgan und der Credit Suisse.
Sein Ausscheiden aus der Deutschen Bank vollzog sich in mehreren Schritten. Das Finanzressort übergab er im März 2026 an Raja Akram, der von Morgan Stanley kam. Aus dem Vorstand schied von Moltke dann mit dem Ende seiner Vertragslaufzeit im Juni 2026 aus. Mit dem Wechsel zu Warburg Pincus setzt er seine Laufbahn nun auf der Seite eines Investors fort.




